Fettstoffwechsel

Wertewandel im Blut

Fette haben vielfältige Aufgaben und Funktionen. Sie dienen als Energiespeicher für alle Vorgänge im Körper, die Energie erfordern. Bei einer Veränderung der Blutfettwerte wird  die nähere Betrachtung des Fettstoffwechsels wärmstens empfohlen.

Zum  Fettstoffwechsel zählen alle Stoffwechselvorgänge, die Aufnahme und Verwertung verschiedener Lipide beinhalten. Dazu gehört die Verdauung von Fetten und fettähnlichen Substanzen, und auch die Umwandlung von Fetten in Energie.

Fettstoffwechselstörungen verursachen in aller Regel keine direkten Beschwerden. Eine Erhöhung der Blutfettwerte ist dennoch ein ernst zu nehmender Anlaß, denn es kann auf Dauer zu Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems führen.  Je früher diese Unregelmäßigkeit festgestellt wird, desto besser ist es möglich, den Folgeschäden vorzubeugen.

Generell kann durch die Anpassung der persönlichen Lebensweise bereits einiges an Vorbeugemaßnahmen getroffen werden. Ernährung und Bewegung sind wie so oft auch zu diesem Themengebiet die idealen Empfehlungen.

Viel Gemüse, Obst und Vollkornprodukte regen den Stoffwechsel an. Auch einige Lebensmittel wie beispielsweise Chilli kurbeln den Stoffwechsel ebenfalls an, da es kurzfristig die Körpertemperatur erhöht und somit auch den Kalorienverbrauch.

Nachts ist der Stoffwechsel in Ruhe, weshalb das Frühstück eine sehr wichtige Mahlzeit am Tag ist, da es den Stoffwechsel schon morgens stimuliert.

Außerdem sollte man zum Anregen des Fettstoffwechsels vorzugsweise mehrere kleine Mahlzeiten am Tag einnehmen, anstatt wenige große. Da der Körper bei der Aufnahme von zu großen Nahrungsmengen auf einmal einen Überschuss an nahrhaften Stoffen erhält, welche er nicht verbrauchen kann und sie somit als Reserve in die Fettspeicher einbaut.

Weiterhin kann bei einer Diät die Aufnahme von Kohlenhydraten wie Nudeln oder Weißbrot reduziert werden, da diese zur Ausschüttung von Insulin in unserem Körper führt.

Insulin stimuliert unter anderem die Synthese und den Einbau von Fett in unseren Körper.

Viel Wasser trinken ist ebenfalls zu empfehlen, da Wasser kalorienfrei ist und unseren Hunger etwas stillen kann. Empfohlene Mengen sind zwei bis drei Liter Wasser pro Tag.

Weitere sinnvolle Lebensstiländerungen sind auch die Reduktion von Dauerstress und Schlafmangel. Beide beeinflussen das Hormongleichgewicht im Körper. Stress kann zu erhöhtem Appetit und Heißhungerattacken führen, Schlafmangel fördert den Fettaufbau und verlangsamt den Fettstoffwechsel sowie die Fettverbrennung. Genügend Schlaf (sieben bis neun Stunden pro Tag) und ein regelmäßigen Tag-Nacht-Rhythmus verbessern den Fettstoffwechsel ebenfalls deutlich.

Um den Fettstoffwechsel anzukurbeln sollte ebenfalls auf genügend körperliche Aktivität und Bewegung geachtet werden

Wir beraten Sie gern persönlich über die Bedeutung von Fettstoffwechselstörungen und die bestehenden Behandlungsmöglichkeiten.

[gravityform id=“1″ title=“false“ description=“false“]